Diaspora ist keine Momentaufnahme – sie ist ein Generationenprojekt.
Doch während viel über Integration, Jugend und Zukunft gesprochen wird, bleibt eine zentrale Frage oft unbeantwortet:
Was bedeutet es, als Diaspora in Deutschland zu leben und erwachsener zu werden – und wer trägt Verantwortung dafür?
Dieser Track nimmt eine Perspektive ein, die Teilhabe über Generationen hinweg denkt – als einen neuen, unausgesprochenen Vertrag zwischen Kulturen, Generationen und Gesellschaft.
Im Fokus des Tracks
- Wie verändert sich Teilhabe im Alter – insbesondere für Menschen mit Diaspora-Erfahrung?
- Welche Verantwortung tragen jüngere Generationen – und welche Erwartungen haben ältere?
- Wie können diasporische Gemeinschaften selbst Strukturen von Fürsorge, Wissen und Solidarität aufbauen?
- Und welche Rolle spielt der Staat – wo unterstützt er, wo bleibt er unsichtbar?
Viele Menschen mit Migrationsgeschichte stehen vor besonderen Herausforderungen, etwa bei sozialer Teilhabe oder institutioneller Unterstützung.
Ziel des Tracks
- politische Teilhabe über den Lebensverlauf hinweg neu denken
- generationenübergreifende Perspektiven verbinden
- neue Formen von Verantwortung, Solidarität und Zugehörigkeit sichtbar machen
